USA: Pornoflut schwappt auf Handys über

Laut Meldungen von Tecchannel und Pressetext gehen Branchenbeobachter davon aus, daß in den USA Mobiltelefone verstärkt für die Vermarktung von Pornographie verwendet werden. Bislang hat sich die Branche zurückgehalten, um sich keinen Ärger bei Elternverbänden, Kirchen und religiösen Gruppen einzuhandeln. Doch nun sollen die Zugangsbeschränkungen gelockert werden, damit auch Anbieter von Pornographie Handys als Vermarktungsmedium benutzen können.

In Europa betrug 2007 der Umsatz von Pornographie durch Mobiltelefone 775 Millionen Euro und man schätzt, daß sich diese Zahl bis 2012 verdoppelt. In Deutschland gibt es allerdings etliche Schutzmechanismen, damit Kinder nicht solche Inhalte empfangen können. Allerdings liegen keine Informationen über die Effizienz dieser Maßnahmen vor.

Weltweit rechnet man mit einem Volumen von 3,5 Milliarden.

Angesichts dieser „Marktchancen“ möchten sich die Mobilfunkanbieter nicht mehr in Zurückhaltung üben, sondern ihre Dienstleistungen für Pornographie öffnen.

Hoffentlich finden sich in den USA Jugendschützer, die gegen diesen Angriff auf die Kinder aktiv werden.

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