Neue Aktion von Kinder in Gefahr: "Keine Verklärung der SED-Diktatur"

„Neunzehn Jahre ist es nun schon her, daß die Mauer gefallen ist. Junge Leute wie Sie haben die DDR nicht erlebt.“

Das ist der Anfang des Grußwortes von Bundespräsident Horst Köhler bei der Podiumsdiskussion „Unangepaßte Jugendliche in der DDR“ in Schloß Bellevue.

Mit dieser Botschaft will der Bundespräsident vor einer Verklärung der SED-Diktatur warnen.
Und wie Recht hat er, wenn er das tut:

Laut einer Studie der Freien Universität Berlin ist das Wissen über die SED-Diktatur unter den Schülern in Brandenburg mangelhaft:

· Mehr als die Hälfte (54,4 Prozent) kannten das Jahr des Mauerbaus nicht.
· Fast 70 Prozent meinen entweder, daß die Bundesrepublik vor 1989 nicht besser als die DDR war, oder sie legen sich nicht fest.
· Fast jeder Fünfte glaubt, daß die DDR-Wirtschaft, die 1989 vor dem Bankrott stand, besser als die der Bundesrepublik war.

Aus diesem Grund ist es sehr lobenswert, wenn unser Bundespräsident den Jugendlichen in Schloß Bellevue erklärt:

„Bis zu 250.000 Frauen, Männer und Jugendliche wurden nach Schätzung von Experten in der SBZ und der DDR im Gefängnis eingesperrt – nur weil sie eine andere Meinung vertraten als die Machthaber.“

Diese Warnung von Bundespräsident Köhler darf aber nicht verhallen, sondern muß alle Menschen in Deutschland erreichen.

Bitte unterschreiben Sie deshalb den Appell an Bundespräsident Köhler HIER und fordern Sie Mindestmaßnahmen zur Aufarbeitung des SED-Unrechts.

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