Kultusminister Lorz will Gender trotz chaotischer Zustände in den Schulen durchsetzen

Kultusminister Ralph Alexander Lorz. Foto: HKM/Manjit Jari

Wie
verzweifelt die Lage an Hessen Schulen ist, zeigt die Tatsache, dass
Kultusminister Ralph Alexander Lorz (CDU) inzwischen daran denkt,
pensionierte Lehrer aus dem Ruhestand zu holen. Damit soll der akute
Lehrermangel an den Grundschulen behoben werden. Außerdem sollen Lehrer
kurz vor der Rente von einem längeren Dienst an der Schule überzeugt
werden.

Wie chaotisch die Zustände in den Schulen sind,
dokumentiert ein Brief von 57 Rektoren und 18 Konrektoren der
Grundschulen Frankfurts an den Kultusminister.
Sie beklagen, dass
ein normaler Schulunterricht nicht mehr möglich ist. Die Schulen müssten
inzwischen Aufgaben übernehmen, wozu sie eigentlich gar nicht berufen
sind.

Trotzdem pocht der Kultusminister auf der Durchsetzung
seines aberwitzigen und absurden Gender-Lehrplanes, der verbindlich und
fächerübergreifend die Forderung nach „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ und
die Behandlung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften für Kinder ab
sechs vorsieht!

Der Sorgenliste der Rektoren ist lang: Hoher
Anteil von Kindern mit schlechten Deutschkenntnissen, die Aufnahme von
(traumatisierten) Flüchtlingskindern, die Inklusion von behinderten
Kindern etc.

Interessanterweise stellen die Lehrer auch fest,
dass der Zerfall familiärer Strukturen die Erziehung erheblich
erschwert. So müssten heute die Schulen den Kindern Dinge beibringen,
die man eigentlich zu Hause lernt, wie etwa Hygiene, Gesundheit,
Umgangsformen oder vernünftige Nahrung.

Endlich sieht man ein,
dass stabile Ehen und Familien für das gesunde Aufwachsen der Kinder
absolut notwendig sind: Wirklichkeit ist immer noch mächtiger als
links-grüne Antifamilien-Ideologie.

Aber auch das allgemeine
gesellschaftliche Umfeld hat sich dermaßen verschlechtert, dass eine
geregelte Schulerziehung gar nicht mehr möglich ist, so die Rektoren in
ihrem Brief an Lorz
: Bildungsferne der Eltern, Radikalisierung in
muslimischen Gemeinschaften, Gewalt und selbstverständlich auch
Rauschgift im Schulhof. Auch in Hessen steigt der Drogenkonsum auf den
Schulhöfen.

Diese chaotische Situation ist alles andere als neu.
Trotzdem fällt Kultusminister Ralph Alexander Lorz (CDU) nichts Besseres
ein, als einen Gender-Lehrplan gegen die katholische Kirche, gegen die
Landeselternbeiräte, gegen den Philologenverband, gegen
Familienorganisationen wie „Kinder in Gefahr“ etc. durchzusetzen.

Die
Schulpolitik von Kultusminister Lorz ist schlichtweg verantwortungslos.
Angesichts der enormen Schwierigkeiten an den Schulen, müsste er
versuchen eine große Allianz für die Schulbildung zu schmieden. Aber
nein, stattdessen lässt er sich von den Grünen überreden,
ideologieüberladene „Richtlinien zur Sexualerziehung“ zu erlassen.

Wie hilflos der Kultusminister auf die Situation in den Schulen reagiert, zeigt sein Brief an die pensionierten Lehrer:
„Möglicherweise sind Sie ein wenig überrascht, dass ich mich in Ihrem
wohlverdienten Ruhestand direkt an Sie wende. Aber zahlreiche
Veränderungen stellen uns vor große Herausforderungen, bei deren
Bewältigung die hessischen Grund- und Förderschulen Ihre Unterstützung
gut gebrauchen können.“

Der „Verband Bildung und Erziehung“ hält
wenig von dieser Maßnahme. Nur wenige Ruheständler seien wohl bereit,
ihre alten Arbeitsstellen zu besetzen.

Abgesehen davon ist aber
fraglich, ob eine solche Maßnahme wirklich helfen würde. Die Schulen
sind nämlich mit der Inklusion von Kindern mit Behinderungen und von
Flüchtlingskindern überfordert. Für diese Gruppen bräuchte man besonders
geschulte Lehrkräfte, die aber nicht ausreichend vorhanden sind.

So
kommt es vor, dass „normale“ Lehrer Schulklassen mit 25 Kindern
übernehmen müssen, in denen 80 Prozent der Schüler mangelhafte
Deutschkenntnisse haben und behinderte Kinder mit speziellen
Bedürfnissen und/oder traumatisierte Flüchtlingskinder sitzen.

Hinzu kommen die sogenannten „Querschnittsfächer“, wozu Gender gehört.

Diese
Situation bringt viele Eltern zur Verzweiflung. In der Schulpolitik
zeigte die CDU früher hohe Kompetenz. Die Eltern haben sich darauf
verlassen, dass diese Partei eine ideologiefreie Schulpolitik
durchführt.

Kultusminister Lorz hat dieses Vertrauen mit seinen „Richtlinien für die Sexualerziehung“ zerstört. Die CDU ist heute Ansprechpartner für LSBTIQ-Aktivisten, aber nicht mehr für Eltern und Christen.

Ministerpräsident Volker Bouffier muss endlich seine Richtlinienkompetenz nutzen und dieses Chaos beenden. Zuallererst
muss er den Gender-Lehrplan von Kultusminister Lorz einstampfen, um
zumindest auf diesem Gebiet den Schulfrieden wieder herzustellen.

Bitte
helfen Sie uns und nehmen Sie an dieser wichtigen Petition der Aktion
„Kinder in Gefahr“ teil. Bitte beteiligen Sie sich an diesem Protest mit
Ihrer Unterschrift und der Verbreitung unserer Petition an den
Ministerpräsidenten Volker Bouffier: http://www.aktion-kig.de/kampagne/petition_hessen_2.html
 

Unsere
Seite in Facebook ist inzwischen ein sehr wichtiges Informationsmedium
unserer Aktion „Kinder in Gefahr“ geworden. Für ein „Gefällt mir“ wären
wir sehr dankbar: https://www.facebook.com/aktionkig/?fref=ts  

  • norma sagt:

    Ihre Website ist schön... Danke für die info..

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