Zahl der Scheidungen in Deutschland sinkt

Im Vergleich zum Jahr 2016 haben sich 2017 fünf Prozent weniger Ehen getrennt. Insgesamt waren es 153.300. Die Zahl der Scheidungen geht seit 2003 zurück. 

17 Prozent der Ehen werden nach 25 Jahren geschieden. Fünf Prozent der 2017 geschiedenen Ehen wurden 2011 geschlossen. Im Durchschnitt hielten die (schließlich) geschiedenen Ehen 15 Jahre.

Im Jahr 2017 waren 124.000 Minderjährige von der Scheidung ihrer Eltern betroffen. 52 Prozent hatten ein Kind, 37 Prozent zwei und ca. zehn drei oder mehr Kinder. Dass Ehen mit einer höheren Zahl von Kindern stabiler sind, wird seit Langem beobachtet.

Die Zahl der Eheschließungen steigt kontinuierlich in Deutschland seit dem Jahr 2013. 2016 heirateten 410.426 Paare, drei Prozent mehr gegenüber dem Jahr 2015. Im Jahr 2006 waren 373.681, 2010 waren es 382.047 und 2015 400.115.

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