Studie belegt: religiös erzogene Kinder sind hilfsbereiter und friedfertiger

Christiane Jurczik

Für die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützte Studie haben Experten der Universitäten in Heidelberg, Tübingen, Frankfurt/Main, Bonn und Dortmund rund 1400 Kinder im Alter von acht bis neun Jahren sowie deren Eltern befragt.

Kinder die religiös erzogen werden, sind nach einer Studie zufolge hilfsbereiter und friedfertiger als deren Mitschüler, die keiner Religion angehören.

Unter anderen wurden die Kinder und deren Eltern zu Themen wie dem Glauben und der Gewaltbereitschaft befragt. Erstaunlich war, dass rund 43 Prozent der Kinder, die auch an Gott glauben ihr Taschengeld mit Armen teilen würden. Bei den Atheisten hingegen waren es lediglich 26 Prozent. Religiöse Kinder würden zu 72 Prozent nicht über andere hinter deren Rücken lästern oder Kinder aus Spaß hauen. Bei den nicht-gläubigen Kindern lagen die Zahlen meist um gute fünf bis zehn Prozent darunter.

Die Experten ziehen einen recht einfachen Schluss daraus, dass die Religion Werte vermittelt und das weit über ihre eigentlichen religiösen Inhalte hinaus. Eine Erziehung, welche im Einklang mit der Kirche stattfindet sei den Experten zufolge wichtig, wenn es um die Vermittlung von menschlichen Werten geht.

„Religion ist ein wichtiger Faktor für die Vermittlung von Werten, auch über religiöse Inhalte hinaus“, folgerten die Experten der Forschungsgruppe Religion und Gesellschaft, sagte Dieter Hermann, Professor für Soziologie an der Universität Heidelberg.

Mit Informationen aus ntv.de und die presse.com

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