Sexuelle Identität im GG würde Gender Verfassungsrang geben

Mathias von Gersdorff

Grüne, Linke und FDP haben eine Aufnahme der „sexuellen Identität“ als weiteres Merkmal in das Diskriminierungsverbot des Grundgesetzes gefordert. Zu diesem Zweck haben Grüne, Linke und FDP ein Gesetzentwurf im Bundestag vorgestellt, der § 3 Absatz 3 im Grundgesetz entsprechend ändern soll.

Vor allem die Grünen arbeiten seit Jahren daran, Gender zur Staatsdoktrin zu machen und in allen Bereichen des Lebens, von der Schule bis zu den Behörden, mit brachialer Gewalt durchzusetzen.

Nun soll der Gender-Staat total und unumkehrbar gemacht werden. Die Grünen fordern nämlich die Aufnahme der „sexuellen Identität“ in das Grundgesetz.

Diese Maßnahme ist Bestandteil eines „Bundesweiten Aktionsplanes für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt“ zur Bekämpfung von „Homophobie“.

Hier geht es nicht darum, Diskriminierung aufgrund des Geschlechts (Mann und Frau) zu verhindern, denn dieses Kriterium ist schon im Grundgesetz enthalten. Nein, es geht um mehrere hundert bis tausende Arten sexueller Orientierung, die die Gender-Ideologen erfunden haben.

Das Ziel der Grünen ist offensichtlich: Die Grünen wollen den Kampf gegen eine angeblich existierende Homophobie mit allen Mittel des Staates bekämpfen.

Homophob ist aber in deren Sicht jeder, der die politischen Forderungen der LSBTIQ-Lobby ablehnt:

  • Wer Vorbehalte gegen die „Ehe für alle“ hat, ist also homophob.
  • Wer der Auffassung ist, Kinder wachsen am besten bei einem Vater und einer Mutter auf, ist für die Gender-Front homophob.
  • Wer der Meinung ist, Homosexualität, Transsexualität, Bisexualität, Pansexualität etc. etc. hätten im ersten Grundschuljahr nichts zu suchen, ist für die Grünen, Homo-Lobby usw. auch homophob.
  • Wer die neuen und irrsinnigen Lehrpläne zur Sexualerziehung, in denen allesamt Gender enthalten ist, ablehnt, ist laut Grünen & Co. „homophob“.

Hätte die merkwürdige Allianz von Grünen, FDP und Linken Erfolg mit ihren Ansinnen und Gender würde in das Grundgesetz Eingang finden, so stünden all diese Personen schnell außerhalb der Verfassung.

Dass diese Befürchtung nicht übertrieben ist, zeigt der Gesetzentwurf selbst. Nachdem erläutert wird, welche gesetzlichen Änderung in diesem Bereich durchgeführt wurden, etwa die Abschaffung des § 175 StGB, wird folgendermaßen argumentiert, wieso noch eine Grundgesetzänderung nötig ist: „Dennoch stößt die Lebensführung etwa von Homosexuellen noch immer auf Vorbehalte, was sich in rechtlicher und sozialer Diskriminierung niederschlägt.“

Das bedeutet, dass man die Ablehnung der Ideologie der sexuellen Vielfalt aus religiösen oder philosophischen Gründen nicht dulden will. Diese Grundgesetzänderung ist somit ausdrücklich ein Akt der Intoleranz, die sich schnell als Vorwand zu einer Religionsverfolgung dienen kann.

Bitte beachten Sie auch unseren Video-Kommentar zu diesem Thema:

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