Skandale wie „Oma-Umweltsau“ sind Folge des GEZ-Systems

Mathias von Gersdorff

Am vergangenen Samstag (28. Dezember) erlebte das WDR eine Welle der Empörung, wie man sie selten sieht.

Das Ganze vollzog sich am Samstag in mehreren Schritten:

  1.  WDR2 veröffentlichte eine Aufnahme des WDR-Kinderchors, in welchen die Kinder singend die Großeltern als „alte Umweltsau“ beschimpften“. Die Empörung war so groß, dass das WDR zeitnah das Video löschte.
  2. Auch viele Politiker kritisierten das Lied, darunter Ministerpräsident Armin Laschet.
  3. Die WDR-Redaktion hielt es zunächst nicht für nötig, sich zu entschuldigen und versuchte zunächst abzuwiegeln. Dies heizte die Stimmung noch mehr an. Der WDR veröffentlichte Erklärungen mit zunehmendem Grad an Entschuldigung und kündigte eine Sondersendung am selben Tag an.
  4. Inzwischen fiel einigen WDR-Mitarbeitern nichts Besseres ein, als die Polemik noch mehr zu steigern. So veröffentlichte der Redakteur Danny Hollek ein Tweet in Twitter, in welchem er meinte, die Omas seien keine „Umweltsäue“, sondern Nazisäue“.
  5. In der angekündigten Sendung hat sich der verantwortliche Programmchef Jochen Rausch einigermaßen entschuldigt, der Intendant, Tom Buhrow in aller Form. Buhrow sagte: „Das Video war ein Fehler. Ich entschuldige mich ohne Wenn und Aber dafür“. Buhrow kündigte auch Maßnahmen an, damit sich solche Exzesse nicht wiederholen.
  6. Am Sonntag entschuldigten sich Danny Hollek und auch der Chorleiter (halbherzig).

Man könnte nun sagen, die Sache sei mit der Löschung des Videos und der Entschuldigungen erledigt. Ist sie aber nicht. Denn dieser Fall zeigt systemische Probleme zwangsfinanzierter Medien:

  1. Gebührenfinanzierte Staatsmedien müssen sich nicht um Einnahmeeinbußen fürchten, wenn sie solche Produktionen veröffentlichen. Sie verlieren damit automatisch den Draht zu ihren potentiellen Kunden.
  2. Dort tätige Journalisten stehen auch nicht im Wettbewerbskampf, wie Journalisten in privaten Medien. Nur so kann man erklären, dass ein Danny Hollek, der zudem aus den Linksaußen-Spektrum stammt, dermaßen empathielos die Kritiker des Videos beschimpfen kann und Großeltern als „Nazisäue“ bezeichnet. Er beschimpft ja eigentlich die eigenen Hörer und Zuschauer. Kein Privatunternehmen könnte sich so eine Unverschämtheit leisten.
  3. Noch schlimmer: In den öffentlich-rechtlichen Medien gibt es Brigaden von Journalisten, die Mission in eigener (linke) Sache betreiben, ohne darauf Rücksicht zu nehmen, was die Menschen tatsächlich wollen. Sie arbeiten also nicht für die Hörer und Zuschauer, sondern eigentlich für sich.
  4. Im ARD allgemein, doch gerade im WDR sind die Gehälter überdurchschnittlich hoch, wie ein unabhängiges Gutachten gezeigt hat. Sie zahlen also Honorare und Gehälter die in der privaten Wirtschaft gar nicht möglich wären. Allein daran kann man sehen, wie abgehoben diese Medien sind.

Dieser letzte Skandal ist ein klassischer Fall von Versagen eines Staatsunternehmens.

Und das Versagen liegt im System selbst.

Die deutschen Staatsmedien sind besonders anfällig für solche Exzesse und Vereinnahmung von ideologisch gesteuerten Aktivisten, weil sie finanziell völlig aufgebläht sind.

Weil sie in Geld schwimmen und überhöhte Gehälter zahlen, entwickeln sie das Gefühl, alles machen zu dürfen ohne wirklich Rechenschaft ablegen zu müssen.

Dadurch, dass die deutschen Staatsmedien zu gigantisch sind, haben sie auch eine ungeheure politische Macht.

Der Oma-Umweltsau-Skandal zeigt: Erst nachdem die Bürger massenhaft protestiert haben, trauten sich auch Politiker (Armin Laschet, Ruprecht Polenz, Sawsan Chebli und viele weitere) das unsägliche Kinderlied zu kritisieren.

Die Staatsmedien sind in Deutschland zu einem Staat im Staat geworden.

Deshalb müssen sie deutlich verkleinert werden und die Rundfunkgebühren drastisch gesenkt werden. Sie brauchen eine radikale Strukturreform und müssen auf ihre eigentliche Aufgabe zurechtgestutzt werden: Die Grundversorgung.

Deshalb bitte ich Sie, unsere Petition „Schluss mit der Unersättlichkeit von ARD/ZDF“ zu unterschreiben:

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