Horrende Zahlen zu Missbrauch und Verwahrlosung

Mathias von Gersdorff

Folgende Zahlen zeigen eindringlich das Ausmaß der sexuellen Verwahrlosung und des sexuellen Missbrauchs in der modernen Gesellschaft:

Die „Internet Watch Foundation“ (eine von der britischen Regierung unterstütze Stiftung zur Bekämpfung von sexuellem Missbrauch) berichtet, dass im Jahr 2019 132.700 Internetseiten mit Darstellungen sexuellen Missbrauchs gemeldet wurden.

Es sind allesamt Seiten, die „entdeckt“ wurden und sich im „normalen“ Internet befanden, also nicht im Darknet.

Jede Einzelne speicherte Tausende von Bildern.

Aufgrund dieser gravierenden Zahl kann geschätzt werden, dass die Gesamtzahl der Bilder in die Abermillionen geht.

In gewisser Weise ist folgende Zahl noch schlimmer:

Ein Drittel der Fotos wurden von den Opfern selbst gemacht, nachdem sie dazu verführt worden sind.

Auch diese Zahl kommt von der „Internet Watch Foundation“.

Das bedeutet:

Bei vielen Jugendlichen sind offensichtlich die natürlichen Schutzbarrieren völlig geschwächt worden.

Sie spüren nicht mehr instinktiv, dass sie solche Aufnahmen, – Fotos und Videos – von sich selbst nicht machen sollten und vor allem sollten sie diese nicht Online stellen oder wildfremden Menschen per Internet überlassen.

Dieser desolate Zustand ist nicht über Nacht hereingebrochen, sondern ist Folge eines längeren Prozesses.

Unsere Aktion „Kinder in Gefahr“ hat beispielsweise im Jahr 2011 durch das Buch „Sexualisierung der Kindheit – wie Kinder durch Politik, Pop-Kultur, Werbung und Medien manipuliert werden“ auf diese schlimme Entwicklung hingewiesen.

Persönlichkeiten wie Christa Meves schlagen seit den 1960er-Jahren Alarm.

Zusammengefasst: Die sexuelle Verwahrlosung der Kinder und Jugendlichen ist Folge der Pornographisierung der Gesellschaft, der immerwährenden Präsenz sexueller Inhalte in sämtlichen Medien, von übergriffiger Schulsexualerziehung und von der Sexualisierung der Kinder durch Unterhaltungs- und Modeindustrie (Filme, Fernsehserien, Modewerbung).

Inmitten dieser schlimmen Nachrichten gibt es aber auch Hoffnung:

Es gibt immer mehr Menschen und sogar Medien, denen bewusst geworden ist, dass eine Wende notwendig ist.

Ansonsten werden die Gefahren für Kinder und Familien immer weiter anwachsen.

Dieses neue und hoffnungsvolle Bewusstsein ermutigt uns, noch lauter Alarm zu schlagen.

Deshalb bitte ich Sie, an unseren Initiativen gegen die Porno-Welle teilzunehmen, die aus zwei Teilen besteht: Die massenhafte Verbreitung unseres Buches „Achtung: Pornographie-Falle – Welchen Gefahren unsere Kinder tagtäglich ausgesetzt sind“.

Alle Menschen müssen wissen, welche Schäden die milliardenschwere Porno-Industrie anrichtet.

Helfen Sie uns auch, unseren Appell „Deutschland braucht einen Aktionsplan gegen Pornographie“ zu verbreiten.

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