Fast die Hälfte der Deutschen fühlt sich unfrei/Gendern besonders unbeliebt

(DVCK e.V. – Aktion Kinder in Gefahr) Nach dem Eindruck vieler Deutscher ist es um die Meinungsfreiheit derzeit so schlecht bestellt wie nie zuvor in der Bundesrepublik: Etwas weniger als die Hälfte glauben, man könne seine politische Meinung noch frei äußern. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach, die am 16. Juni 2021 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschien.

Laut der Studie sind 71 Prozent der Deutschen gegen die Gender-Sprache. Selbst die Generation unter 30 ist zu 65 Prozent gegen die Gender-Sprache. Selbst 65 Prozent der Anhänger der Grünen sind gegen diese irrsinnige Sprache.

Zurzeit klagen auffallend viele Bürger über eine starke soziale Kontrolle, haben den Eindruck, dass versucht werde, ihnen bis ins Detail vorzuschreiben, wie sie sich zu verhalten hätten, und viele haben das Gefühl, sich nicht dagegen wehren zu können. Doch eines ist anders als von Tocqueville beschrieben: Der Druck geht nicht von der Mehrheit, sondern von einer Minderheit aus, so die Umfrage von Allensbach.

Seit den Fünfziger-Jahren stellte man den Deutschen immer wieder die Frage: „Haben Sie das Gefühl, dass man in Deutschland seine politische Meinung frei sagen kann?“ Gleichbleibend antwortete eine klare Mehrheit mit: „Ja.“. Bis in das vergangene Jahrzehnt blieben mehr als ein Drittel bei dieser Meinung.

Die Ansichten nahmen seit dem eine dramatische Wende – im Juni 2021 sagten gerade noch 45 Prozent, dass sie ihre Meinung frei äußern können.

Auffällig sind auch die unterschiedlichen Meinungen der einzelnen Parteien: Bei der AfD waren es 62 Prozent, auch Anhänger der FDP und der Linken sind mehrheitlich der Meinung, man müsse vorsichtig bei der Meinungsäußerung sein. Gespalten waren die Anhänger von SPD, bei der CDU/CSU fühlten sich die Anhänger etwas über dem Durchschnitt “frei“. Mit großem Abstand waren die Anhänger der Grünen der Ansicht frei in ihren Äußerungen zu sein.

Bei einer aktuellen Umfrage in der Gesellschaft nannten die Bürger als Grund ihrer unfreien Gefühle in Bezug auf Meinungsfreiheit, folgende: über Muslime reden bzw. über den Islam (1996 waren es 15 Prozent, heute sind es 59 Prozent), Vaterlandsliebe und Patriotismus (vor 25 Jahren waren es 16 Prozent, heute sind es 38 Prozent) und Emanzipation und Gleichberechtigung sind von 3 auf 19 Prozent gestiegen.

Eine ganz eindeutige Mehrheit gab es zu der Frage nach “gendergerechter Sprache“. Nämlich nur 19 Prozent waren dafür, 71 Prozent halten ein solches Vorhaben der “Sprach-Entstellung“ für übertrieben. Frauen, Befragte unter 30 Jahren und sogar Anhänger der Grünen waren zu 65 Prozent gegen diesen übertriebenen Sprachgebrauch.

Bemerkenswert ist, dass 55 Prozent der Befragten sagen: „Ich weigere mich mit Absicht, meine Ausdrucksweise anzupassen und mich politisch korrekt auszudrücken, weil es mich nervt, wenn andere versuchen, mir ihre Sprachregelungen aufzudrängen.“ Und diese Haltung zieht sich durch die gesamte Gesellschaft.

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