Die unnötigen Diskussionen um Gender-Sprache in Schulen

Lina Schmitt

Der Gender-Irrsinn nimmt auch in den Schulen zu: Es ist eine von vielen Diskussionen, die zurzeit von Baden Württembergs Kultusministerin der Grünen, Theresa Schopper angestachelt wird. Sie spricht sich für das Gendern in den Schulen aus und sagt: “Es ist gut, wenn Schülerinnen und Schüler in der Schule für geschlechtergerechte Sprache sensibilisiert werden, und das Thema Geschlechtergerechtigkeit ist ja auch im Bildungsplan verankert. Deswegen sollen die Schulen selbst entscheiden ob sie Gendersternchen in Aufsätzen und Prüfungen zulassen“, berichtet Focus online am 27.07.21.

Dass die Gendersprache die Sprache einer absurden Ideologie ist, erwähnt die grüne Kultusministerin nicht.

Dieser Flickenteppich an deutschen Schulen hat schon immer für Ärger gesorgt. In jedem Bundesland andere Lehrpläne usw. Jetzt soll das auch mit der Gendersprache geschehen und jede Schule soll individuell entscheiden. Also unterschiedliche Regelungen die für noch mehr Verwirrung sorgen. Obwohl die Mehrheit der Deutschen (71 Prozent) gegen die Gender-Sprache ist hält die Grünen Politikerin daran fest.

Diese Einstellung sorgt für Zündstoff an vielen Stellen und der Philologenverband spricht von einer Sprach-Vergewaltigung. “Diese Debatte um das Gendern an Schulen ist – zum gegenwärtigen Zeitpunkt – für die Schulen so unnötig wie ein Kropf“, sagt Ralf Scholl, Vorsitzender des Philologenverbands Baden-Württemberg. Weiter beschreibt der Verband wie unsinnig die Idee der Uneinigkeit an Schulen sei. “Viele Familien haben mehrere Kinder an unterschiedlichen Schulen. Und jedes schreibt dann nach einer anderen Regel”, so Scholl.

Des Weiteren fordert der Verband für Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg  eine klare, einheitliche Regelung, orientiert am Duden und den Empfehlungen des Rechtschreibrats.

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