Sondierungsgespräche: Die Gender-Ampel

Mathias von Gersdorff

die Stellungnahme von SPD, Grüne und FDP zu den Sondierungsgesprächen sind, was die Themen unserer Aktion Kinder in Gefahr“ betrifft, eine wahrhaftige Gender-Ampel.

Alle Gesetzesprojekte, die in den letzten Jahren angegangen wurden, aber nicht durchgesetzt werden konnten, kommen wieder in den „Ergebnisse der Sondierungsgespräche“ zwischen SPD, Grüne und FDP vor: Das Familienrecht, das Abstammungsrecht, das Transsexuellengesetz.

Auch will die „Ampel“ den Gleichbehandlungsartikel des Grundgesetzes (Artikel 3 Absatz 3 GG) um das Merkmal „sexuelle Identität“, wodurch die Gender-Ideologie praktisch verfassungsrang erhalten würde. Für eine Grundgesetz braucht man allerdings eine Zweidrittelmehrheit im Bundestag.

Zudem kommt wohl eine weitere, besonders starke, Demolierung des Ehe- und Familienbegriffes, anders kann man diesen Passus nicht interpretieren: „Verantwortungsgemeinschaften bzw. einen Pakt für Zusammenleben möglich machen“.

Eine nähere Erläuterung, was das sein könnte, liest man in den „Ergebnisse der Sondierungsgespräche“ nicht.

Doch schon lange sind „Familienformen“ im Gespräch, die mehr als zwei Eltern vorsehen.

De facto ist das eine weitere Dekonstruktion der Elternschaft, vor allem der biologischen Elternschaft.

Vater, Mutter, Kinder sollen wohl definitiv künstliche Konstruktionen im Sinne der absurden Gender-Ideologie werden.

Die eigentliche Ehe von Mann und Frau soll nur noch eine unter vielen weiteren legalisierten und politisch geförderten Partnerschaftsformen sein.

Die geplante Reform des Abstammungsrechts wird wohl ermöglichen, dass Kinder gar kein Vater mehr haben, aber mehrere Mütter.

Gegenwärtig haben Kinder noch ein Recht zu erfahren, wer ihre biologischen Väter sind. Väter besitzen wiederum Recht aufgrund ihrer Vaterschaft.

Unsere Aktion „Kinder in Gefahr“ hat mehrmals gegen diese irrsinnige Forderung der Grünen interveniert, bislang mit Erfolg.

Unsere Petition zu diesem Thema ist: link zu https://www.aktion-kig.eu/petition-abstammung/

Das sog. Transsexuellengesetz wird man wohl versuchen, in ein „Selbstbestimmungsgesetz“ umzuwandeln.

Die bloße Willenserklärung würde dann ausreichen, um das eigene Geschlecht zu ändern: Wille soll Biologie ersetzen.

Bei Geschlechtsumwandlungen besitzen heutzutage Eltern noch einen nennenswerten Einfluss auf die Entscheidungen und Taten ihrer minderjährigen Kinder.

Diese Mitwirkung soll wohl nun den Eltern weggenommen werden.

Eltern könnten sogar bestraft werden, wenn sie versuchen, ihre minderjährigen Kinder gegen eine Geschlechtsumwandlung umzustimmen. So radikal waren jedenfalls manche Gesetzesvorschläge der vergangenen Legislaturperiode.

Fazit: Die Sondierungsgespräche von SPD, Grüne und FDP kündigen einen radikalen Angriff auf die natürliche Elternschaft an.

Wir werden uns jedenfalls dagegen wehren!

>