Wahlanalyse II: Grüne verfehlen wichtige Ziele

Mathias von Gersdorff

Die strategischen Ziele der Grünen bei dieser Bundestagswahl waren äußerst ehrgeizig:

  1. Sie strebten das Bundeskanzleramt an.
  2. In den neuen Grundsätzen der Partei und auch im Wahlprogramm formulierten die Grünen klar das Ziel, eine umfassende Revolution durchführen zu wollen (Welche sie als „Transformation“ bezeichneten, um die Wähler der Mitte abzuschrecken).
  3. Die Grünen wollten sich als moderate politische Kraft präsentieren, ohne sich von ihren radikalen Elementen zu trennen und ohne ihre Verbindungen zu radikalen Aktivistengruppen aufzulösen.

Laut einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach ist ihnen der dritte Punkt völlig misslungen:

Keine andere Partei polarisiert so stark wie die Grünen.

Dies wird vor allem in der Ablehnung der möglichen Koalitionen deutlich.

Rot/Grün/Rot lehnen 43 Prozent ab. Schwarz/Grün 28 Prozent SPD/Grüne 26 Prozent. Union/FDP/Grüne wird von 25 Prozent abgelehnt.

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, die sich in diesem Jahr an unseren Aktionen beteiligt haben.

Eines der Hauptziele unserer Aktion „Kinder in Gefahr“ war es, der Öffentlichkeit zu zeigen, dass „Bündnis 90/Die Grünen“ ideologisch gesehen weiterhin eine radikale bis fanatische Partei ist.

Nirgends wird dies so deutlich, wie in ihrer obsessiven Absicht, Gender zur Staatsdoktrin zu machen.

Die Grünen wollen sämtliche Lebensbereiche durchgendern. Durch Druck sollen die Menschen zur Gender-Sprache gezwungen werden (indem beispielsweise die Gesetzestexte in Gender-Sprache verfasst werden, wie das Annalena Baerbock forderte). Der Staat soll aktiv Gender institutionell und finanziell fördern. Schulen sollen zu Gender-Indoktrinationsstätten umfunktioniert werden.

Die Revolution der Grünen will aber auch Ehe und Familie, Kultur, Tradition, etc. dekonstruieren.

Die Grünen sind Aktivisten einer umfassenden Revolution, die sie mit der Macht des Staates durchsetzen wollen.

Die staatskritische Partei der 1980er-Jahre ist längst passé und zu einem Apparat mutiert, welcher die Macht des Staates gezielt einsetzen will, um wirre Gesellschaftsutopien durchzusetzen.

Es ist nicht übertrieben, die Grünen als radikal und gar fanatisch zu bezeichnen.

Auch das andere oben genannte Ziel hat sie bei dieser Bundestagwahl verfehlt: Sie sind weit vom Bundeskanzleramt entfernt und mit ihrem Wahlergebnis können sie eigentlich nicht die politische Agenda festlegen.

Dennoch stehen für uns harte Jahre an, denn die Grünen sind wesentlich stärker aus der Wahl hervorgegangen, als 2017.

Wir dürfen nicht hoffen, dass Politiker irgendeiner Couleur entscheidenden Widerstand gegen die Revolution der Grünen leisten.

Es liegt deshalb an uns, die Gender-Revolution der Grünen zu verhindern und den Gang Deutschlands in den moralischen Niedergang aufzuhalten.

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