Religiöses Mobbing an Schulen/Islamismus

Lina Schmitt

Das Problem religiöser Konflikte an deutschen Schulen ist nicht neu. Deshalb wurden schon vor Jahren Wachdienste eingeführt und nicht selten haben Politiker aller Parteien darauf hingewiesen. Ohne Erfolg – das Problem wird todgeschwiegen oder als „muslimfeindlich“ abgestempelt.

Besorgniserregend sind nun die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage über Schulen in Berlin Neukölln. Die Studie, die an zehn Schulen durchgeführt wurde, offenbart islamistische Tendenzen und die Unterdrückung von Religionen. Vorfällen mit religiös motiviertem Mobbing oder Unterdrückung von Mädchen kommt immer regelmäßiger vor. Weiterhin geht es bei den Konflikten um religiöse Kleidung oder Verweigerung von Aufgaben. Ganz besonders stehen muslimisch geprägte Mädchen unter Anpassungsdruck und Demütigung in Bezug auf ihr Alltagsverhalten. Auch wollte ein muslimischer Schüler Israel aus dem Atlas herausschneiden – ohne genau zu wissen, warum…

Die Ergebnisse der Umfrage: An 90 Prozent der zehn befragten Schulen kommt es regelmäßig zu Konflikten aufgrund der Religion. Diese gehen in erster Linie von strenggläubigen Muslimen aus. Mitschüler werden aufgefordert den Fastenmonat Ramadan einzuhalten oder ein Kopftuch zu tragen. Weitere Streitpunkte sind das Essen oder das Verhalten gegenüber Lehrerinnen.

Für die Studie wurden Schulleiter, Sozialarbeiter und Erzieher an zehn Neuköllner Schulen befragt, auf fast 50 Seiten geht es um religiöses Mobbing. Hergestellt wurde die Untersuchung vom „Verein für Demokratie und Vielfalt in Schule und beruflicher Bildung“.

Über eine anonyme Befragung der einzelnen Personen berichtet die BZ vom 29.12.21:

  • Eine Lehrerin beklagt den wachsenden Einfluss von Koranschulen und Moscheen auf die Kinder. Das seien „politisch reaktionäre Kräfte“, heißt es. Es falle den Lehrern daher zunehmend schwerer, Werte einer modernen Gesellschaft zu vermitteln.
  • Eine türkische Lehrerin sagt: „Ich als Frau kann im Sommer nicht mit einem kurzen Kleid auf der Straße laufen. Ich muss darauf achten, was ich allen Ernstes anziehe.“
  • Eine Frau einer Kinderkrippe sagt: „Nur Araber dürfen beim Fußball mitspielen.“
  • Immer wieder würden Lehrerinnen mit muslimischem Hintergrund bedrängt, Kopftuch zu tragen.
  • Ein Lehrer sei als „ungläubiger Hund“ beschimpft worden.
  • Weiter drohte der Sohn einer syrischen Flüchtlingsfamilie der Lehrerin: „Also in der Schule haben Sie das Sagen, und ab dem Schultor habe ich das Sagen und meine Gang.“

Fazit einer Lehrerin: „Also eigentlich ist der Zug abgefahren. Ich mache mir um unsere Gesellschaft Sorgen, weil auch viele es immer noch nicht begriffen haben.“

Neuköllns Bürgermeister Martin Hikel bringt es auf den Punkt: „Wenn religiöse Dogmen und Verbote ein Wertebewusstsein etablieren, das keinen Spielraum für Anderssein lässt, muss man daran erinnern, dass friedliche Vielfalt Freiheit voraussetzt.“

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