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Studie enthüllt dramatischen Anstieg von Suizidversuchen bei Kindern

(DVCK e.V. – Aktion Kinder in Gefahr) Welche einschneidenden Folgen der Corona Lockdown bei Kindern ausgelöst hat, zeigt eine aktuelle Studie der Uniklinik Essen. Und zwar sollen die Selbsttötungsversuche bei Kindern um 400 Prozent gestiegen sein. Zwischen März und Ende Mai 2021 sind in Deutschland bis zu 500 Kinder nach Suizidversuchen auf Intensivstationen eingeliefert worden.

Wie welt.de am 07. Januar 2022 berichtet, sind die möglichen Ursachen die langen Schulschließungen durch den Lockdown im vergangen Frühjahr. Vor allem Kinder die schon vorbelastet unter Depressionen und Angstzuständen litten, hat es besonders getroffen. Auf Grundlage der zur internationalen Veröffentlichung eingereichten Studie lautet die Empfehlung der Experten daher die Schulen „solange das irgendwie geht“ offen zu halten.

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hatte die politische Vernachlässigung von Kindern und Jugendlichen während der Pandemie in der Vergangenheit scharf kritisiert. BVKJ-Sprecher Jakob Maske hatte bereits im Mai 2021 gewarnt: „Es gibt psychiatrische Erkrankungen in einem Ausmaß, wie wir es noch nie erlebt haben. Die Kinder- und Jugendpsychiatrien sind voll, dort findet eine Triage statt. Wer nicht suizidgefährdet ist und ‚nur‘ eine Depression hat, wird gar nicht mehr aufgenommen“, zitierte die Berliner Zeitung.

Die Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger von der FDP sprach sich ebenfalls für den Präsenzunterricht an Schulen aus: „Bildung hat oberste Priorität, und Präsenzunterricht ist die beste Form, sie für alle zu gewährleisten.

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