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Studenten leiden vermehrt unter Angst und Depressionen

(DVCK e.V. – Aktion Kinder in Gefahr) Junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren leiden immer häufiger unter Angststörungen und Depressionen – und zwar jeder Vierte. Dies geht aus einer aktuellen Studie des Arztreports der Barmer vom Göttinger Aqua-Institut hervor. Davon sind besonders Studierende betroffen, die unter dem Leistungsdruck vermehrt zu Tabletten greifen.

„Wir haben festgestellt, dass Studierende zwar zu Beginn des Studiums seltener psychische Erkrankungen haben, aber im Laufe des Studiums die Erkrankungsrate von psychischen Erkrankungen insbesondere von Depressionen deutlich ansteigt“, sagt Leiter Joachim Szecsenyi.

Zu gleichen Ergebnissen kommt auch die Hochschule Neu-Ulm (HNU) nach der Auswertung einer Onlineumfrage mit 370 Personen. Der Gesundheitsbericht wurde von April bis Mai 2021 ausgewertet. Es ist eine logische Schlussfolgerung, dass durch die Corona-Pandemie ein erheblicher Anteil an Angst oder Depressionen hinzukamen. Vergleicht man Studien aus dem Jahr 2017, also vor der Pandemie, beurteilteilten die Studenten ihre gesundheitliche Verfassung eindeutig durchweg besser als jetzt.

Mehr als die Hälfte der Studierenden in Deutschland und Österreich, nämlich 52 Prozent, bewerten den eigenen psychischen Gesundheitszustand als nicht gut oder schlecht. Für 36 Prozent ist der Mangel an sozialen Kontakten ein Problem, 35 Prozent haben psychische Probleme, 32 Prozent haben Prüfungsangst, 30 Prozent macht die Einsamkeit zu schaffen.

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