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Ampel-Koalition zeigt immer unverhüllter ihre Aversion gegen das Christentum

Mathias von Gersdorff

Es sind nicht immer die großen politischen Projekte einer Regierung, die besonders deutlich die wahre Gesinnung ihrer Politiker offenbaren. In kleinen, aber symbolträchtigen Maßnahmen kann man manchmal besser erkennen, was sie wirklich antreiben, was sie tatsächlich im Herzen tragen.

So wurde in den letzten Wochen besonders deutlich, wie die Grünen einen Angriff auf unsere christlichen Werte und Prinzipien durchführen: Claudia Roth, gegenwärtig Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, will die Inschrift aus Bibelzitaten an der Kuppel des Berliner Schlosses überdecken.

Diese geplante Maßnahme führte erfreulicherweise zu einer Welle der Empörung. Ebenfalls erzeugte das Wegtragen des Kreuzes aus dem Friedenssaal zu Münster während des G7-Treffens der Außenminister zu einer wütenden Reaktion.

Es gibt aber Maßnahmen, die weniger bekannt geworden sind, weil die Medien kaum darüber berichtet haben: So hat die Ampel-Koalition die Religionszugehörigkeit aus dem Personenstandregister gestrichen – ein klarer Angriff auf die positive Religionsfreiheit. Nun ist es dadurch nicht mehr möglich, die Konfession bei einer Eheschließung oder im Sterberegister einzutragen. Dabei ließen sich 80 Prozent der Menschen im Sterberegister und 50 Prozent nach der Eheschließung in dieses Register eintragen.

Obwohl das Schlagwort „Selbstbestimmung“ ständig aus dem Mund von grünen Politikern zu hören ist, scheint dies bei Christen nicht mehr zu gelten.

Das sind nur drei von mehreren Beispielen, die aber deutlich zeigen: Es ist nicht mehr selbstverständlich, dass christliche Symbole, Werte und Prinzipien in der Öffentlichkeit von der Politik geschützt werden.

Diese Beispiele sind aber nur die neuesten Unternehmungen eines politischen Projektes, welches aus Deutschland ein Land ohne Werte und Prinzipien machen will.

Die Regierungsagenda von SPD, Grüne und FDP ist in weiten Teilen eine Kampfansage an die christlichen Wurzeln unseres Landes, etwa die vorgesehenen Reformen des Familienrechts, des Abstammungsrechts, und die Einführung des Selbstbestimmungsgesetzes (also der Reform des Transsexuellengesetzes).

Die „Ampel“ will den Gleichbehandlungsartikel des Grundgesetzes (Artikel 3 Absatz 3 GG) um das Merkmal „sexuelle Identität“ erweitern, wodurch die Gender-Ideologie praktisch Verfassungsrang erhalten würde. Zudem kommt wohl eine weitere, besonders starke, Demolierung des Ehe- und Familienbegriffes, anders kann man diesen Passus nicht interpretieren: „Verantwortungsgemeinschaften bzw. einen Pakt für Zusammenleben möglich machen“. De facto ist das eine weitere Dekonstruktion der Elternschaft, vor allem der biologischen Elternschaft. Vater, Mutter, Kinder sollen wohl definitiv künstliche Konstruktionen im Sinne der absurden Gender-Ideologie werden. Die eigentliche Ehe von Mann und Frau soll nur noch eine unter vielen weiteren legalisierten und politisch geförderten Partnerschaftsformen sein.

Unsere Aktion „Kinder in Gefahr“ ist unter dieser Regierung besonders stark gefordert, laufend zu intervenieren. Dank Ihrer Hilfe ist uns das auch im Jahr 2022 gelungen. Ihnen ist zu verdanken, dass wir immer aktiv sein konnten und es auch im Jahr 2023 weiterhin sein werden.

Nun wünsche ich Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute im Neuen Jahr.

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