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Die digitale Generation: Jugendliche verbringen täglich neun Stunden im Internet

(DVCK e.V. – Aktion Kinder in Gefahr) Eine neue Jugend-Studie der Postbank zeigt, dass Jugendliche heutzutage durchschnittlich neun Stunden pro Tag im Internet verbringen.

Die Ergebnisse zeigen, dass die Nutzung des Internets einen erheblichen Teil ihrer täglichen Zeit in Anspruch nimmt. Vor allem soziale Medien, Online-Gaming und Streaming-Dienste sind bei den Jugendlichen beliebt. Obwohl das Internet viele positive Aspekte bietet, wie den Zugang zu Informationen und die Möglichkeit der Vernetzung, gibt es auch potenzielle negative Auswirkungen auf die Jugendlichen. Zu viel Bildschirmzeit kann zu physischen und psychischen Problemen führen, darunter Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme, soziale Isolation und gesteigertes Risiko für Depressionen und Angstzustände.

Darüber hinaus könnte der übermäßige Konsum von Online-Inhalten, insbesondere in sozialen Medien, das Selbstwertgefühl und das Körperbild der Jugendlichen beeinträchtigen. Der ständige Vergleich mit idealisierten Darstellungen auf Plattformen wie Instagram kann zu einem negativen Selbstbild führen und das Risiko von psychischen Erkrankungen erhöhen.

Experten sind sich einig, dass es wichtig ist, das Bewusstsein für einen ausgewogenen Umgang mit dem Internet zu schärfen. Eltern und Erziehungsberechtigte spielen dabei eine wichtige Rolle, indem sie klare Regeln für die Internetnutzung aufstellen und alternative Aktivitäten fördern. Schulen können ebenfalls dazu beitragen, indem sie Medienkompetenz vermitteln und Jugendliche über potenzielle Risiken aufklären.

Um den exzessiven Internetkonsum einzudämmen, müssen Eltern klare Regeln für die Bildschirmzeit ihrer Kinder festlegen und alternative Aktivitäten wie Sport, Lesen oder soziale Interaktion fördern. Des Weiteren sollte die Medienkompetenz von Jugendlichen gestärkt werden, um sie besser vor potenziellen Gefahren wie Cybermobbing, Pornografie und Online-Betrug zu schützen.

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