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Empörung über Verzicht auf Weihnachtsbaum in Hamburger Kita

Lina Jurczik

Inmitten der festlichen Vorweihnachtszeit sorgte eine Entscheidung einer Hamburger Kita für hitzige Diskussionen. Die Einrichtung hat beschlossen, auf die Aufstellung eines Weihnachtsbaumes zu verzichten, da christliche Symbole als diskriminierend gegenüber Nichtchristen empfunden würden.

Die Weihnachtszeit ist eine Zeit der Traditionen, die viele Menschen unabhängig von ihrer religiösen Zugehörigkeit verbindet. Der Weihnachtsbaum ist ein Symbol des christlichen Weihnachtsfestes, aber auch ein Zeichen der Gemeinschaft, der als Wärme und des Miteinanders betrachtet wird. Durch den Verzicht auf den Weihnachtsbaum riskiert die Kita, nicht nur eine religiöse Tradition zu eliminieren, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl in der Einrichtung zu schwächen.

Es stellt sich die Frage, ob die Lösung nicht vielmehr in einer offenen Kommunikation und einem respektvollen Umgang mit Vielfalt liegen sollte. Anstatt Symbole zu eliminieren, könnte die Kita eine Gelegenheit schaffen, um über verschiedene Traditionen zu sprechen und die Kinder in einem interkulturellen Austausch zu fördern. Auf diese Weise könnten Kinder lernen, die Vielfalt der Welt zu schätzen und gleichzeitig ihre eigene Identität zu entwickeln.

Es ist notwendig zu betonen, dass Verständnis für andere nicht bedeutet, kulturelle Unterschiede zu eliminieren, sondern sie zu akzeptieren und zu respektieren. Die Entscheidung der Hamburger Kita wirft einen Schatten auf den Gedanken der Toleranz, wenn sie durch das Eliminieren von Traditionen versucht, eine oberflächliche Gleichheit zu schaffen.

In einer Zeit, in der der Dialog zwischen verschiedenen Kulturen und Religionen dringend notwendig ist, sollten Bildungseinrichtungen eine Vorreiterrolle in der Förderung von christlicher Tradition spielen.

Jede Kultur hat ihre Berechtigung und die damit einhergehenden Symbole – auch und vor allem der christlichen -, welche von allen Menschen akzeptiert und toleriert werden sollten und somit ist der Vorwurf der Diskriminierung durch das Symbol des Weihnachtsbaums, kein Grund um eine jahrelange Tradition zu brechen.

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