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Jahreswechsel in Berlin: Zahlreiche Festnahmen und verletzte Polizisten

Lina Jurczik

Die Silvesternacht in Berlin war erneut von erheblichen Zwischenfällen und Gewalt geprägt, trotz des massiven Sicherheitsaufgebots von rund 5000 Polizisten und über 1500 Feuerwehrleuten. Die aktualisierten Zahlen der Berliner Polizei berichten von etwa 390 Festnahmen, hauptsächlich aufgrund von Verstößen gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz.

Insbesondere am Alexanderplatz, trotz des ausgesprochenen Verbots, wurden Böller und Raketen gezündet, was zu zahlreichen Einsätzen der Einsatzkräfte führte. Die Polizei konnte zwar einige gewalttätige Ansammlungen schnell auflösen, dennoch war die Situation an verschiedenen Orten in der Stadt alles andere als ruhig.

Besorgniserregend sind die 54 verletzten Polizisten, wovon 30 durch unsachgemäßen Umgang mit Pyrotechnik betroffen waren. Die Feuerwehr und Polizei betrachteten den Jahreswechsel als eine Bewährungsprobe, jedoch ohne größere Einsätze für die Berliner Feuerwehr.

Trotz monatelanger Vorbereitungen im Bereich Prävention und Intervention bleibt die Tatsache, dass die Silvesternacht in Berlin erneut von Gewaltausbrüchen und Verletzungen geprägt war. Die Herausforderungen für die Sicherheitskräfte verdeutlichen, dass weiterhin Maßnahmen erforderlich sind, um solche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.

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