Petition an den Deutschen Bundestag

Jugendmedienschutz muss vor allem

Pornografie und Medien-Gewalt bekämpfen

Bild von serrano1004 auf Pixabay

Sehr geehrte Mitglieder des Petitionsausschusses im Deutschen Bundestag!


Die geplante Reform des Jugendmedienschutzes will die neuen Kommunikationstechnologien, die im Leben der Kinder eine besonders große Rolle spielen, berücksichtigen.


Instagram, Facebook, Snapchat, TikTok oder WhatsApp sollen zu konkreten Schutzmaßnahmen verpflichtet werden, um im wesentlichen Mobbing, sexuelle Übergriffe in Chats, Sexting und Kostenfallen zu verhindern.


Grundsätzlich ist das zu begrüßen, doch diese Reform ist sinnlos, wenn sie nicht berücksichtigt, dass es diese Kommunikationstechnologien sind, welche die Verbreitung von gefährlichen Inhalten wie Pornografie und Gewaltverherrlichung zu einem Massenphänomen gemacht haben.


Pornografie und Gewaltverherrlichung haben sich in den letzten Jahren seuchenhaft verbreitet. Die Fälle von Kindern, die von anderen Kindern sexuell missbraucht werden, steigen immer weiter an.


Ärzte und Kriminologen schlagen seit Jahren Alarm. Trotzdem unternimmt der deutsche Jugendmedienschutz so gut wie gar nichts, um die Kinder gegen diese Gefahren zu schützen.


Deshalb meine Bitte an Sie:


Kernanliegen der Reform des Jugendmedienschutzes muss die drastische Eindämmung der Verbreitungsmöglichkeiten von Pornografie und Gewaltverherrlichung sein.

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